Die Reinigungsfirma für Hauswartung & Unterhaltsreinigung
                    

Monat: Juli 2019

Bio-Reinigungsmittel selbst gemacht

Herkömmliche Haushaltsreiniger belasten die Umwelt – meinen viele. Doch wie sieht es aus mit Essig, Zitrone und Zwiebel als natürliche Alternativen zu Reinigern aus dem Drogeriemarkt? Werden Küche und Bad auf die sanfte Art genauso sauber wie mit Chemie? Ist die sanfte Art wirklich sanft und ein Bio-Reinigungsmittel ökologisch sinnvoll? Bei uns finden Sie Antworten auf diese Fragen. Wir verraten Ihnen, welche natürlichen Putzmittel Sie gut im Haushalt einsetzen können und wann Sie besser auf chemische Reiniger setzen.

Bio-Putzmittel – Die „natürliche“ Alternative aus der Küche? 

Salz, Essig, Backpulver, Zwiebeln: Es gibt viele Lebensmittel, die sich als Bio-Putzmittel einsetzen lassen. Dick mit Salz bestreut verschwindet der Rotweinfleck aus dem Teppich, wenn Sie ihn nach einigen Stunden Einwirkzeit gut ausbürsten. Salz können Sie auch auf Tintenflecken geben, dann mit Essig nachbehandeln und in der Waschmaschine waschen. Essig funktioniert zudem sehr gut bei hartnäckigen Kalkbelägen in der Dusche oder im Waschbecken. Hier können Sie alternativ auch Zitronensaft als ökologisches Reinigungsmittel verwenden.

Backpulver eignet sich für die Reinigung von Behältnissen und Gefäßen, in die Sie mit einer Bürste schlecht hineinkommen. Geben Sie das Pulver in warmem Wasser gelöst z. B. in Blumenvasen oder Trinkflaschen für den Sport und lassen sie es eine halbe Stunde einwirken. Spülen Sie das Gefäß anschließend gut aus. Backpulver beseitigt außerdem Fettflecken und kann zum Aufhellen von Wäsche benutzt werden.

Putzmittel selber machen mit Soda und Co.

Mit natürlichen Inhaltsstoffen Reinigungsmittel selber machen – das war zu Zeiten unserer Großmütter ganz normal. Viele alte Hausrezepte können es mit heute handelsüblichen Produkten aufnehmen.

Soda können Sie vielseitig einsetzen. Es handelt sich wie bei Natron um ein Salz, das in Verbindung mit einer Säure Kohlensäure freisetzt – also schäumt. Zusammen mit Kernseife und Zitronensäure wird daraus ein umweltschonendes Bio-Waschmittel. Oder Sie verwenden es mit Natron und Zitronensäure als Geschirrspülmittel in der Spülmaschine.  Bei verkrusteten Rändern in Töpfen und Pfannen wirkt verdünnte Sodalösung oft Wunder.

Ökologischen Glasreiniger für streifenfreien Glanz auf Fenstern und Spiegeln stellen Sie ganz einfach aus Wasser und Essig her. Geben Sie die Mischung in gleichen Teilen in eine Sprühflasche. Zum Nachpolieren verwenden Sie Zeitungspapier. So hat auch die ausgediente Lektüre noch einen Sinn. Ein weiteres Bio-Putzmittel zum Selbermachen: Befüllen Sie Ihre stumpfen Kristallgläser als kleine Schönheitskur über Nacht mit einer Mischung aus Zitronensaft und Essigessenz, in die Sie etwas zerstoßene Eierschalen geben. Dann glänzen sie wie neu.

Bio-Reinigungsmittel: Nicht immer sanft und nicht immer sinnvoll

Auch wenn Sie gerne alternative Reiniger benutzen, sollten Sie bestimmte Dinge beachten. Vorsicht ist bei Essig auf Armaturen geboten: Die Säure kann sie angreifen. Das Gleiche gilt für Sodalösung in Auflaufformen aus Glas oder Aluminium. Ein DIY-Bio-Putzmittel, auf das Sie verzichten sollten: die Möbelpolitur aus Öl und Essig. Durch kleine Risse dringt die Mischung ins lackierte Holz und verursacht Flecken. Bei geölten Flächen kann durch eine chemische Reaktion ein unangenehmer Geruch entstehen.

Backpulver, um die Wäsche aufzuhellen, hat zu Omas Zeiten Sinn gemacht. Bei unserer sehr guten Wasserqualität ist es nicht mehr notwendig. Und unschöne Wasser- und Schneeränder an Lederschuhen können Sie zwar entfernen, indem Sie das Leder mit einer Zwiebel abreiben, der strenge Geruch ist allerdings nicht für jeden etwas.

Bio-Reinigungsmittel sind sicher nicht die Lösung für jede Herausforderung beim Hausputz. In vielen Fällen bieten sie aber eine Alternative zur Chemie aus dem Drogeriemarkt.

Quelle : D. Lechner GmbH

Kühlschrank richtig reinigen

Der Kühlschrank ist das meist genutzte Elektrogerät in unserer Küche. Tür auf, Lebensmittel rein und raus, Tür wieder zu, 365 Tage im Jahr. Ans Reinigen denken wir dabei selten. Dabei sollten Sie Ihren Kühlschrank regelmäßig sauber machen!

Der Kühlschrank ist unser Liebling! Wir lagern fast alle unsere Lebensmittel im „Eiskasten“, der aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Tür auf, Tür zu, rein, raus – Kühlschranktüren werden bis zu 80 Mal pro Tag geöffnet und geschlossen.

Wichtig ist es, den Kühlschrank regelmäßig gründlich zu reinigen. Wie oft, hängt von der Verschmutzung ab. Alle vier Wochen ist ein machbarer Rhythmus in den meisten Haushalten. Besonders gut eigenen sich Naturmittel mit Zitrone und Essig: Durch die Säure können sich Keime und Bakterien nicht so schnell vermehren.

Anleitung um Kühlschrank richtig zu reinigen

Schritt 1: Alles muss raus

Ziehen Sie den Stecker und räumen Sie dann Ihren Kühlschrank komplett aus. Entsorgen Sie verdorbene Lebensmittel. Empfindliche Lebensmittel können Sie während des Reinigens in einer Kühlbox lagern. Im Winter geht das auch draußen. Falls Sie einen Kühlschrank mit Eisfach besitzen, muss das vorher abgetaut werden. Ausnahme: Geräte, die sich selbst abtauen. Gefriertruhen müssen natürlich auch abgetaut werden.
Tipp: Reinigen Sie den Kühlschrank, wenn ohnehin sehr wenig drin ist – zum Beispiel vor dem Urlaub oder dem Großeinkauf.

Schritt 2: Abnehmbare Teile reinigen

Nehmen Sie alle Teile, die abnehmbar sind, aus dem Kühlschrank, inklusive Schubfächer, Böden, Eierablage, Türfächer (wenn möglich). Die reinigen Sie am besten im Spülbecken. Zum Trockenen beiseite stellen.

Schritt 3: Innenwände saubermachen

Reinigen Sie die Innenwände des Kühlschranks und Griffels. des Gefrierschranks sorgfältig. Dazu nehmen Sie am besten natürliche Reinigungsmittel (Tipps siehe unten). Verwenden Sie Schwamm, Spüllappen und ein sauberes Geschirrtuch zum Trockenwischen. Fugen und Dichtungen nicht vergessen.

Natürlich statt Chemie: Reiniger für den Kühlschrank

Beim Kühlschrank, in dem ja Lebensmittel aufbewahrt werden, sollten Sie auf Chemiekeulen verzichten und stattdessen zu natürlichen Reinigern greifen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einiges davon haben Sie sicher eh zuhause stehen, es muss also kein extra Kühlschrank-Reiniger gekauft werden.

  1. Zitrone
    Ein natürlich-guter Reiniger ist Zitronensäure. Für Zitronenwasser einfach einige Bio-Zitronen auspressen und den Saft im Verhältnis 1:1 mit warmen Wasser mischen. Alternativ geht auch Zitronenkonzentrat oder Citronensäure, die man als Pulver in der Drogerie bekommt.
  2. Natron
    Auch Großmutters Lieblingsreiniger lässt sich gut selbst herstellen. Dazu einfach Natronpulver (Speisesoda, Natriumbicarbonat) mit Wasser mischen. Verhältnis: Zirka 1 Teelöffel pro 100ml. Fertiges Waschsoda gibt es oft in Drogeriemärkten. Für Emsige: TL Kernseife in 200ml warmen Wasser auflösen, dann 1 TL Natron dazu, einige Spritzer Zitronensaft dazu. Abkühlen lassen und in eine Sprühflasche füllen – und fertig ist der eigene Reiniger.
  3. Essig
    Mischen Sie Essigessenz und lauwarmes Wasser in einer Schüssel im Verhältnis 1:2 (100ml Essig plus 200ml Wasser). Mit diesem Gemisch lässt sich der Kühlschrank super reinigen. Danach einfach mit klarem Wasser nachwischen. Trockenwischen und fertig.

Wichtig: Die Tücher und Lappen sollten sauber sein. Am besten vorher bei 60-80 Grad waschen.

Tipp
Die selbst gemachten Reiniger in Sprühflaschen abfüllen und einfach länger verwenden.

Quelle: GELSENWASSER AG